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22. October 2009, 09:57 Uhr von plasmapelz
Der Plan war, das Hoch im H3/D1 zu verkaufen. Stopp Sell bei 1.6576 (unter dem Tief der letzten H3 Kerzen), SL bei 1.6648 (über dem Hoch der letzten H3 Kerzen), Take Profit wieder 2x Stopp Loss, bei 1.6446.
Diesmal sieht es etwas besser aus. Mal sehen ob der TP erreicht wird …

19. October 2009, 11:44 Uhr von plasmapelz
Ein kurzes, gedankliches Papertrading über die letzten Monate ergibt einen Profitfaktor von etwa 4 bei einer Trefferquote von 67%, wenn ich ein TP/SL Verhältnis von 2:1 ansetze. In anderen Worten: von 3 Trades gewinnen 2 das Doppelte von dem, was der 3. verliert. In meinem Fall mache ich also mit 3 Trades 150 eur Gewinn… theoretisch . Signale bei denen man mehr als 110 pips SL ansetzen müsste, sollten ausgelassen werden, da hier > 220 pips Gewinn nötig sind, was u.U. schwierig wird. Ein genaueres Papertrading werde ich mit dem Forextester in den nächsten Wochen noch in Angriff nehmen.
Der erste Trade läuft. Bis jetzt eher mäßig, ist möglicherweise doch der Rücksetzer in einem intakten Aufwärtstrend. Aber wie wir wissen, kann noch alles Mögliche passieren . Einstieg war per Limit (Stopp) Order bei 1.6276 (Spread von 3 pips unter dem Tief der 6:00 Kerze). Initialer SL steht auf 1.6381 (Spread über dem markttechnischen Hoch), TP bei 1.6076.

15. October 2009, 20:58 Uhr von plasmapelz
Lange hab ich nichts mehr von mir hören lassen… das lag zum einen daran dass sich in meinem Leben einige Veränderungen ergeben haben und zum anderen, dass ich einiges anderes ausprobiert habe – unter anderem mein erstes Algotrading System.
Dieses lief (oder läuft sogar noch) bei Interactive Brokers, die ich für aktive (Day) Trader wärmstens empfehlen kann. Ich bin allerdings nach wie vor nicht der aktive Trader der man sein müsste um mit diesem Broker und der TWS richtig arbeiten zu können. Kurzfristiges Trading geht einfach nicht, wenn man den ganzen Tag arbeitet und abends keine Motivation mehr aufbringen kann, sich stundenlang vor den Schirm zu setzen um auf Signale zu warten. Außerdem findet die größte Action tagsüber statt, abends liegen auch die Forex-Paare – trotz des vielgerühmten 24h Marktes – da wie ein toter Hund. Da fällt es gleich nochmal schwerer sich davor zu hocken… zumal das halt auch einiges an Lebensqualität kostet.
Also doch wieder Swingtrading . Die Positionen die ich mir leisten kann, gehen dann wiederum mit IB nicht oder sind zu teuer im Verhältniss zur Gewinnchance. IB verlangt immerhin mindestens $5,- Rake pro Roundturn und man muss mindestens 2 Minilot handeln. Bei den Volas in größeren Zeitrastern würde mein Konto im Verlustfall ziemlich schnell schrumpfen.
Das heißt konkret: Zurück zu Oanda. Da werde ich jetzt mit einer Bankroll von 2000,- euro starten und vorwiegend im H3 handeln. Risiko liegt bei 2,5%/Trade, oder 50 euro. Das entspricht ca. 40 Buy-ins, sollte aufgrund der zu erwartenden niedrigen Handelsfrequenz leicht zu stemmen sein. Bei Schrumpfen des Kontos auf 3/4 des ursprünglichen Wertes werde ich außerdem eine Stufe runtergehen und 25,- € pro Trade riskieren. Die nächste Erhöhung erfolgt bei einer Veranderthalbfachung, sprich bei 3000,- €; und wieder wird bei 3/4 des höchsten Wertes eine Stufe zurückgegangen. Oanda kommt an dieser Stelle sehr entgegen, weil man die Positionsgrößen völlig frei wählen kann.
Dabei verfolge ich nicht solche heren Ziele wie Der Forex Millionär. Vielmehr geht es mir um den Spass an der Sache und ein solides Trading, das man auch neben der Arbeit locker praktizieren kann – und das bestenfalls ein kleines Nebeneinkommen einbringt.
Zum Plan: Wie ich festgestellt habe, bildet der Forex Markt keine schönen langfristigen Trends in höheren Zeitrastern aus. Trendhandel im D1 oder so kann man vergessen, hier dominieren die Seitwärtsbewegungen. Also werde ich Ranges handeln, diskretionär und unter Zuhilfenahme von Trendlinien, Bollinger Bändern, EMA’s und Umkehrmustern im Candlestick Chart. Die Ausstiege erfolgen mit festen Stopp Loss und Take Profit, wobei der TP etwa das 2-3 fache des SL ausmacht, mindestens aber das 1,5 fache. Die Positionsgröße wird anhand o.g. Risikovorgaben und des einzuplanenden SL jedesmal neu berechnet. Als Paar werd ich mir ausschließlich den Cable vornehmen.
Sobald das Geld bei Oanda angekommen ist, gehts los. Bin gespannt wie es laufen wird .
20. May 2009, 19:06 Uhr von plasmapelz
Diesmal im Euro:

Na mal sehen ob es eine nennenswerte Korrektur gibt. Blöd ist nur dass ich jetzt wieder tagelang warten muss.
Und ich hab am Montag abend noch draufgeschaut und überlegt “soll ich oder nicht…“. Irgendwas ist da noch im Argen. Ich kann scheinbar gute Systeme entwickeln – aber ich schaffe es offenbar noch nicht so richtig, sie beständig umsetzen. Da liegt noch viel Arbeit vor mir…
27. April 2009, 20:27 Uhr von plasmapelz
… ist es mir von den Augen gefallen, als ich dieses Wochenende (nach einem weiteren Fehltrade im Cable am Freitag) über meinen Handelsansatz nachgedacht habe.
Bottom Line Top: Ich habe einen funktionierenden Ansatz, aber ich kenne ihn nicht. Klingt seltsam – aber es scheint wahr zu sein. Und es hat sich in meiner Trading Geschichte schon einmal manifestiert.
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23. April 2009, 23:06 Uhr von plasmapelz
Auf den Erfolg von Montag musste ja fast ein Rückschlag folgen… Heute also ein Verlusttrade im Cable.
Die Idee war, gestern der Durchbruch durch das Tief vom 21.04. früh zu handeln. Wie man sieht habe ich einige Short Orders dazu in den Markt gestellt, die ich aber aufgrund der weiteren Entwicklung immer wieder gelöscht hatte. Zweimal habe ich auch aus Versehen den falschen Preis in die Maske eingetragen, bzw. eingetragen gelassen… Das sollte natürlich nicht passieren
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20. April 2009, 18:01 Uhr von plasmapelz
Jetzt kommen also die ersten Trades mit einem scharfen Handelskonto. In mindestens einem Punkt hat Hintman mit seinem Kommentar auf mein letztes diesbezügliches Posting Recht gehabt: Die Lernkurve steigt sehr schnell an. Dazu muss ich bemerken, dass es nicht die allerersten Trades mit echtem Geld für mich sind. Letztes Jahr hatte ich es schonmal versucht, es lief auch eine Weile gut, bis die ersten größeren Verluste und eine innere Blockade einsetzten, gepaart mit der Erkenntnis, dass der damalige Handelsstil eigentlich für mich nicht gepasst hat und dass ich die Sache mit dem Money Management bis dato nicht wirklich im Griff hatte. Es geht also auf ein Neues – denn mit Demokonten kommt man nicht weiter . Duschen im Neoprenanzug macht nicht sauber !
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09. April 2009, 20:30 Uhr von plasmapelz
Nach der Lektüre des Buches Gier und etlichen anderen Erfahrungen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass das Handeln auf dem Demokonto nichts bringt. Die wichtigen Zentren im Gehirn, durch die das Lernen und das Klarkommen mit der eigenen Psyche erst möglich wird, werden nur durch reale Verluste mit echtem Geld aktiviert. Und auch echte Gewinne kann man bekanntlich nur mit echtem Geld machen.
Also werde ich wohl jetzt vorläufig nur noch mit echtem Geld handeln. Alles andere ist sinnlos… ich muss den Schmerz spüren, echte Verluste zu machen und ich muss den Kampf gegen meine Emotionen aufnehmen – und gewinnen. Dazu muss ich echtes “Lehrgeld” zahlen, ob es mir passt oder nicht. Mit einem vernünftigen Risk Management sollte das auch nicht so tragisch sein… ich werde max. 2% der aktuellen Kontogröße riskieren. Das sollte mir genug Luft geben, sogar mit einer konstanten Verlustserie ohne jegliche Gewinne mindestens 1 Jahr durchzuhalten, bis mein Konto platt ist. Bis dahin kann ich viel ausprobieren und viel lernen ! V.a. werde ich wohl viel über mich selbst erfahren.
Tja, und der Anfang ist schon gemacht. Heute einen Trade im Cable vergeigt, und zwar zu recht. Als Trendfolger sollte man sich halt aus Seitwärtsbewegungen raushalten – aber ich dachte dass die Chancen aufgrund vorhergegangener höherer Tiefs für einen Long Ausbruch nicht schlecht stehen… also bin ich 8:00 bei 1.4730 long gegangen und habe dann aus Panik im Tief mit 1/2 IR Verlust glattgestellt. Natürlich kurz bevor der Kurs nochmal auf fast Break Even hochgegangen ist.
Wie auch immer… Frohe Ostern !
07. April 2009, 23:19 Uhr von plasmapelz
Hand auf’s Herz – wer hat immer im Kopf, was genau passiert wenn man in einem FX Paar short/long geht und wie sich die Kurse berechnen ?
Ich jedenfalls nicht. Im Gegenteil, ich musste bisher jedes Mal auf’s Neue überlegen was ich genau gegen was tausche und was ich anschließend genau für Positionen auf dem Konto habe, bzw. auf dem Konto dessen Margin durch mein Konto gedeckt wird. Deswegen dachte ich mir, während ich auf den nächsten Trade im Cable warte, schreibe ich es mal als Referenz (nicht nur für mich) zusammen – und handle in diesem Zuge auch gleich die Berechnung von Positionsgrößen mit ab, da sich das direkt anbietet.
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04. April 2009, 12:47 Uhr von plasmapelz
In letzter Zeit gibt es im Forum eine seltsame Dynamik, bei der immer wieder Diskussionen über Papertrading vs. Real Trading und die Beweise diskutiert wird, die einzelne Teilnehmer anbieten bzw. fordern. Hier dazu mal eine Stellungnahme meinerseits.
Für mich ist es unverständlich und abwegig, die Kontoauszüge oder Prozentangaben anderer Leute beim Trading einzufordern – mir erschließt sich absolut nicht, was das dem einzelnen oder einer Gruppe bringen soll. Angenommen jemand wie Goso würde es machen… dann weiß ich wieviel er verdient. Na und? Wen interessiert das? Mich absolut nicht, es interessiert maximal Goso etwas, aber es geht niemand anderen überhaupt was an. Abgesehen davon ist es mir völlig egal, wie es auf Goso’s (oder Kimba’s oder PT’s) Konto aussieht – es nutzt mir nichts und sagt zudem nichts über den Menschen an sich aus. weiterlesen…
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