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07. March 2009, 23:34 Uhr von Hintman
Es gibt mehrere Varianten für End-of-Day Trader, wie diese ihren Einstieg in einen Swing- oder Positionstrade timen können. Die Varianten die wohl mehr als 90% aller Entries abdecken, folgen einem dieser Schemata:
- Einstieg per Close, also noch kurz bevor der Markt schließt
- Einstieg via Limitorder für nächsten Tag
- Einstieg via Stoporder für nächsten Tag
- Einstieg am nächsten Morgen via Market(Bestens)-Order
Einen diskretionären Einstieg Intraday schließen wir für diese Untersuchungen dezitiert aus, da wir den Bereich der berufstätigen Swingtrader abdecken wollen. Sprich, man hat entweder Abends noch vor Börsenschluss Zeit zu agieren, oder erst nach Feierabend vor der Eröffnung am nächsten Morgen.
Ich habe mich schon seit meinen Anfängen im Dailytrading für den entschlossenen Einstieg kurz vor Handelsschluss entschieden. Mehr instinktiv damals noch, ich wollte einfach von Anfang an bei einem Signal mit an Bord sein, und nicht nächsten Morgen eventuell den Kursen schon hinterher springen müssen. Diese Wahl habe ich nie bereuen müssen, bald folgende Untersuchungen haben dieser Variante noch den Rücken gestärkt.
Im Zuge des gerade neu aufgelegten Echtgelddepots AlpenTrader stellen sich diese Fragen wieder vermehrt für berufstätige Trader. Welche Variante hat klare Vorteile, wie groß sind die Abschläge wenn ich zu einem anderen Einstieg gezwungen bin etc.
Ich habe als Entscheidungshilfe für Swingtrader deshalb neue Vergleiche mit Performancezahlen hinterlegt. Den Anfang machte letzte Woche die Variante Einstieg per Close vs. Limitorder für nächsten Tag.
Mit dem heutigen Artikel folgt nun der Vergleich des Einstiegs MOC (Market on Close) mit einer Stopporder für nächsten Tag. weiterlesen…
01. March 2009, 18:55 Uhr von Hintman
Im Forum haben wir vor einiger Zeit über die diversen Einstiegsvarianten für End-of-Day Swing- und Positionstrader diskutiert. Ich persönlich bevorzuge schon immer den entschlossenen Einstieg kurz vor Ende des Handelstages. Denn zum einen kenne ich so sofort meinen Einstiegskurs. Zum anderen muss ich nächsten Tag dem Kurs nicht hinterherspringen oft, und meine Backtestings erfolgten bisher auch immer auf Basis des historischen Schlusskurses. Um aber fundierte methodische Aussagen zu den verschiedenen Varianten treffen zu können, und damit auch das Vertrauen in die gewählte Methode zu stärken hoffentlich, folgen in den nächsten Tagen einige Testergebnisse. Den Anfang macht der direkte Vergleich mit dem Einstieg per Limit Order am folgenden Handelstag. weiterlesen…
13. February 2009, 15:18 Uhr von Hintman
Werde an dieser Stelle auf neue Inhalte in der Know-How Sammlung hinweisen in unregelmäßigen Abständen.
30. January 2009, 18:24 Uhr von Hintman
Da immer wieder Fragen zu den Artikeln aus der Know-How Sammlung auftreten, stelle ich sie auch im Blog ein, da hier die Kommentarfunktion unkomplizierte Diskussionen erlaubt.
Spekulations-Blasen gab es schon immer – und wird es immer geben, so lange es einen freiheitlichen Wirtschaftsrahmen gibt. Unser Nachbar Holland erlebte im 17. Jahrhundert ein Schauspiel, das selbst krisengestählten Profis des 21. Jahrhunderts äußerst bizarr vorkommen muss: Den Tulpen-Wahn.
26. January 2009, 13:34 Uhr von Hintman
Da immer wieder Fragen zu den Artikeln aus der Know-How Sammlung auftreten, stelle ich sie auch im Blog ein, da hier die Kommentarfunktion unkomplizierte Diskussionen erlaubt.
Als Zwickeltage bezeichne ich jene unangenehmen Situationen, in denen man just bei einer potentiellen Trendwende auf der möglicherweise in Kürze falschen Seite positioniert ist. Da die Trendwende aber erst im Ansatz erkennbar ist, stellt es den Trader immer vor eine schwierige Entscheidung. Stellt er alleine wegen Verdacht auf Trendwende glatt, ärgert man sich des Öfteren wenn der Kurs sofort wieder in die ursprüngliche Richtung weiter läuft. Und man teurer ein zweites Mal hinterher springen müsste.
weiterlesen…
23. January 2009, 12:24 Uhr von Hintman
Da immer wieder Fragen zu den Artikeln aus der Know-How Sammlung auftreten, stelle ich sie auch im Blog ein, da hier die Kommentarfunktion unkomplizierte Diskussionen erlaubt.
Wir als Swingtrader mit engen Stoppkursen lassen die Finger von Aktien mit häufigen Eröffnungsgaps, oder unklaren Trendverhältnissen. Ein weiteres wichtiges Qualitätskriterium wird aber meist nicht beachtet. Und zwar welchen Anteil an der täglichen Schwankungsbreite einer Aktie bereits der Spread in Anspruch nimmt.
Der Spread hängt von der Liquidität sowie der momentanen “Action” ab. So kann es etwa vorkommen, dass z.B. gehypte Solaraktien einen Spread haben, der die übliche Tagesschwankung schon einmal vollständig in Anspruch nehmen kann. Für unsere Praxis wichtiger ist aber die Anerkennung der Tatsachen, dass Bluechips aufgrund ihrer regen Volumina an den Börsen laufend bid/ask-Kurse mit sehr engen Spannen gestellt bekommen. Während Hightech- oder Small Cap-Aktien in der Regel weniger attraktive Preisspannen bieten.
So erhält man ein zusätzliches Auswahlkriterium, welches als Entscheidungshilfe herangezogen wird, wenn man die Auswahl unter mehreren Signalen zu treffen hat.
Beispiele
Die Commerzbank verzeichnete am 19.Jänner 09 einen durchschnittlichen Spread von nur 1 cent. Die tägliche Schwankungsbreite (Volatilität, Average True Range) über die letzten 10 Perioden betrug an diesem Tag 53 cent.
ATR : Spread Value = 53
Ein sehr hoher, guter Wert. Die Preisspanne kann beim Umgang mit dieser Aktie ignoriert werden, sie wird keinen Einfluss haben auf Erfolg oder Misserfolg des Trades.
Nehmen wir nun eine Aktie aus dem MDax, wie die Hochtief AG. Der Spread betrug am gleichen Tag in etwa 7 cent. Während die ATR einen Wert von 2,02 einnahm.
ATR : Spread Value = 29
Immer noch absolut kein Grund, ein Engagement in dieser Aktie zu überdenken. Aber man muss die geringere Qualität anerkennen, und im MDax finden sich bereits einige Aktien mit bedenklichen Werten.
Fasst man Zockeraktien oder illiquide Titel wie etwa die österreichische Post AG ins Auge, dann muss man auch bereit sein einen Spread von 11 cent bei einer Vola von 72 cent zu akzeptieren. Und das ergibt einen äußerst schwachen Wert von
ATR : Spread Value = 6,5
Der Spread alleine beansprucht also schon fast ein Sechstel der üblichen täglichen Schwankungsbreite!
Diese Kennzahl sollte bei allen Aktien mit geringem Volumen berücksichtigt werden bei den Handelsentscheidungen. Und muss man unter mehreren Optionen wählen, ohne aus dem Chartbild auf klare Vorteile schließen zu können, so wählen wir die laut ATR:Spread-Value kosteneffizienteste Aktie aus.
Anmerken möchte ich an dieser Stelle noch, dass nur wenige CFD-Broker die Börsenspreads unverfälscht und in Echtzeit an den Kunden weitergeben! Als ich noch beim Marktführer aktiv war, konnte man diese Werte leicht noch einmal halbieren…
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Die letzten Kommentare
- Gertrude:
i am a Test Comment!
- Harley:
Ich schaue schon nach wann News anstehen. Kurz davor ( ca. 30 min) gehe ich dann da nicht mehr rein, bzw....
- Oldschuren:
Hi Harley, der BundFuture ist ja stark Newsabhängig. Checkst Du die Nachrichten vorm trading? Glaube,...
- Harley:
Hast Recht, sind natürlich Ticks, aber da ich seit Anfang an immer Punkte geschrieben habe, bleibe ich mal...
- Harley:
Ja, aber erst ab Mittag, davor war schon was los.
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