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04. September 2010, 00:36 Uhr von Hintman
Gewinnmitnahmen zur Rallye ausgebaut KW35

Hässlicher Start in die Woche mit der Bärenfalle, halbwegs versöhnlicher Wochenausgang mit den erfolgreichen Longtrades. Für Montag finden sich nur zwei Shortkandidaten, neue bullische Fortsetzungssignale erfordern erst noch eine Korrektur.
Charttechnisch haben sich viele Märkte mit einer Gewaltleistung zurückgemeldet. Und fundamental wurden etwa viel schlimmere Zahlen vom amerikanischen Arbeitsmarkt erwartet als dann tatsächlich gemeldet wurden. Dem gegenüber steht aber der schlechteste Monat für Autoverkäufer seit 1982, bei diesen Widersprüchen fühlt man sich bei der Charttechnik doch gleich wieder doppelt so gut aufgehoben:
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28. August 2010, 11:33 Uhr von Hintman
Zweckoptimismus oder echte Chance KW34

Die Zeit für Gewinnmitnahmen scheint endlich gekommen zu sein. Zuvor noch hat ein enttäuschendes amerikanisches BIP die Kurse tief in den Keller geschickt. Bernanke hat es dann aber doch noch gerichtet, sein Hinweis auf konjunkturstützende Maßnahmen wurde begierig aufgenommen. Potential nach oben ist zweifellos genug vorhanden nach dem jüngsten Minicrash. Wir werden aber jedes Zeichen von Schwäche erstmal noch für neue günstige Shorteinstieg nutzen, solange bis die Abwärtstrends intakt sind. Gekauft werden nur Aktien die bereits einen Boden oder ein higher Low ausgeformt haben, in fallende Messer sollen andere greifen. weiterlesen…

22. August 2010, 12:18 Uhr von Hintman
Baisse im Anmarsch KW33

Das Depot haben wir uns rechtzeitig mit Shorts vollgeladen, nach Freitag kann man nur noch teuer hinterher springen. Charttechnisch spricht alles für einen Wochenstart zu unseren Gunsten (siehe folgende Analysen), und fundamental ist auch nur mit sporadischer Gegenwehr zu rechnen.
Denn Deutschland bleibt die einzige Zone wo aktuell Partystimmung herrscht, befeuert von der guten Auftragslage speziell was Exportzweige betrifft. In den USA dagegen nähern sich die Zahlen vom Arbeitsmarkt wieder dem Krisenniveau. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind stark im Steigen begriffen, und die Zahl der Konkurse ist auf ein neues Rekordhoch geklettert. Und dass die Wohnbaugenehmigungen trotz so tiefer Zinsen weiter zurückgehen, ist ohnehin eine einmalige Beobachtung in der Nachkriegsgeschichte.
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15. August 2010, 14:07 Uhr von Hintman
Treibjagd auf die Bullen KW 32

Für Montag finden sich kaum neue attraktive Tradingkandidaten, da es noch zu keiner wirklichen Pause im Absturz der letzten Tage kam. Bei Vivendi kann man einen neuen Shortversuch wagen, wer noch weitere Positionen sucht kann Alcatel-Lucent zu 2,085€ verkaufen und Julius Baer zu 36,05 CHF kaufen. Bei Letzterer ist uns der Aufwärtstrend aber zu schwer verletzt worden, und im CAC40 haben wir uns für Vivendi anstatt Alcatel-Lucent entschieden.
Diese Woche haben die enorm starken Impulse der deutschen Wirtschaft überrascht, speziell erneut was den Exportsektor betrifft. Demgegenüber stehen die US-Zahlen, die wieder zeigen dass der Arbeitsmarkt in Übersee einfach nicht auf die Beine kommen mag. Und das vor dem Hintergrund von Zinsen auf Rekordtiefs, die die FED auch diese Woche wieder nicht angerührt hat erwartungsgemäß. Eine dauerhafte Erholung sieht anders aus, sind die jüngsten Anstiege der Unternehmensgewinne doch durch Kostensenkungen, und nicht organisches Wachstum erzielt worden.
Die Entwicklungen an den Aktienmärkten der letzten Tage nehmen diese Bedenken wohl schon vorweg:
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08. August 2010, 18:48 Uhr von Hintman
Kurve noch gekriegt KW 31

Durch den erneuten Kursverlust in den letzten Stunden der Handelswoche findet sich für Montag kein Shortkandidat, wo der Verkaufkurs aktuell noch günstig wäre. Und Longsetups suchen wir ohnehin vergeblich, da bedarf es erst einer Bodenbildung in den Stundencharts bevor wir hier wieder zugreifen.
Miese Stimmung also bis 17:30 und etwas länger, die Ursache dafür war der Arbeitsmarktbericht aus den USA. Im umsatzarmen Späthandel kam es dann aber noch zu kräftigen Shorteindeckungen, dadurch können dem Start der neuen Woche auch die Bullen nicht ganz ohne Hoffnungen entgegensehen. Essentiell wird sein, dass sich der Dow Jones über 10.600, bzw. der S&P 500 über 1.120 halten können. Darunter droht der Aufwärtstrend nämlich mehr als nur ins Stocken zu geraten, würde dann doch ein Fehlausbruch vorliegen. Und solchen folgt nicht selten ein enttäuschter Abverkauf.
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01. August 2010, 17:37 Uhr von Hintman
Strandparty kommt in Gang KW 30

An Volatilität hat es dieser Woche nicht gemangelt. Zu Beginn war der Angriff fast in allen Indizes auf deren mittelfristigen Kauftrigger zu beobachten. Der Abprall hat aber nicht lange auf sich warten lassen, die Kursrückgänge bis Freitag machen die Sache enorm spannend. Schaffen es der Dow Jones endlich über 10.600, und der Dax über 6.350, stehen wir vor einer neuen Hausse.
Unterstützt wird dieses Szenario von den Fundamentaldaten, diese Woche dominierten positive Überraschungen. So spricht etwa das ifo-Institut von einer “deutschen Wirtschaft in Partylaune”. Stolpersteine sind also nicht wirklich in Sicht, jetzt haben die Anleger das Wort.
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25. Juli 2010, 18:27 Uhr von Hintman
Sommer mit freundlicher Vorschau KW29

Eine richtungsweisende Handelswoche liegt hinter uns. Zahlreiche Indizes setzen zu neuen mittelfristigen Aufwärtstrends an, oder haben diese bereits initiiert. Bisher noch erstaunlich unbeachtet hat der Dollar einen Minicrash hingelegt in den letzten Wochen. Der Euro befindet sich also seit seinen Tiefs Anfang Juni schon wieder in einer starken Aufwertungsphase. Viele Rohstoffe haben ohnehin schon auf sich aufmerksam gemacht, oft ein verlässliches Zeichen dafür, wie es um die Konjunktur steht. Die Aussichten sind also wieder ziemlich rosig geworden, die Gefahr einer Sommerbaisse wurde vorerst gebannt.
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20. Juni 2010, 21:04 Uhr von Hintman
Viel Optimismus KW24

Scheinbar flauten die Spekulationen gegen Griechenland, Spanien & Co ab, die europäischen Indizes nähern sich teilweise bereits wieder ihren Jahreshochs. Auch der Dow Jones sowie der Technologieindex Nasdaq 100 konnten weiter ansteigen und damit neue Hochs ausbilden. Die Aufwärtstrends sind weiter klar intakt und markante Widerstände konnten überwunden werden.
Von Seiten der Fundamentaldaten gibt es praktisch kein Futter für die Pessimisten diese Woche. Was spricht also gegen einen weiteren Anstieg: nicht viel. Zwischengeschaltete Korrekturen sollten aber nicht überraschen, diese bringen aber wohl neue günstige Kaufkurse. Die wichtigen Marken besprechen wir im Detail:

++FDax Daily++
Der kleine Widerstand von 6.100 wurde am Dienstag problemlos geknackt. Positionstrader mit Stopps unter den Tagestiefs sind weiterhin Long, und können sich nun auf einen Angriff auf das Jahreshoch gefasst machen. Der FDax steckt eigentlich schon mitten drin im ehemaligen Topp zwischen 6.200-6.350. Der Kampf muss diese Woche noch gar nicht entschieden werden, das kann sich durchaus in die Länge ziehen. Bei Abprallern werden wir aber hellhörig, kurzfristig ist da schon unter 6.200 ein Shortversuch erlaubt. Wer es nicht ganz so aggressiv mag, muss auf einen Fall unter 6.100 warten.

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11. Juni 2010, 22:02 Uhr von Hintman
Indizes vor Widerständen KW23

Die bullischen letzten 30 Minuten der Woche könnten enorm wichtig gewesen sein. Denn über die längste Strecke des Tages waren die Anleger sehr unentschlossen, wohin die Reise nach der Erholung die kommenden Tage gehen würde. Von der Nachrichtenseite kamen verschiedenste Meldungen. Von unerwartet gefallenen Umsätzen der US-Einzelhändler über Gerüchte was das Sammeln von Notkrediten für Spanien bis hin zu einem überraschend gut ausgefallenen US-Verbrauchervertrauen war alles dabei. Daher kann es am Montag sehr viel wert sein, dass der Dow Jones in einem letzten Schub noch über 10.200 schließen hat können.
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06. Juni 2010, 13:15 Uhr von Hintman
Bären am Drücker KW22

Die US-Börsen erlebten einen kleinen schwarzen Freitag nach den enttäuschenden Zahlen vom Arbeitsmarkt. Hilfreich war sicher auch nicht die Meldung von Regierungsvertretern Ungarns, dass eine ähnliche Situation wie in Griechenland droht. Das wurde zwar später dementiert, aber das ist in solchen Fällen ja obligatorisch. Ob diese Aussagen aus politischem Kalkül getroffen wurden oder nicht, die Börsen und speziell den Euro hat es am Freitag schwer getroffen ab Mittag. Unter 1,2 stand der Euro das letzte Mal vor vier Jahren.
Die Finanztitel haben besonders gelitten, hauptsächlich wegen einer von interessierten Kreisen in Umlauf gebrachten Meldung, dass Societe Generale angeblich herbe Verluste im Geschäft mit Derivaten erlitt. Charttechnisch wurde nach diesem Wochenausgang viel Porzellan zerschlagen, aber noch ist nicht überall aller Tage Abend.
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Die letzten Kommentare

  • Harley:
    Danke nightyhawk, ab morgen geht es endlich nach Italien, noch etwas Sonne tanken. Wie schon geschrieben,...
  • nightyhawk:
    Schöne Ferien… hoffe du bsit bald wieder da.
  • Harley:
    Danke EF.EM60 trade das (leider ) nicht immer live, aber ich will mich da ranarbeiten und durch den...
  • EF.EM60:
    Hallo Harley, ich möchte nichts zu Deinem Sytem schreiben, eher zu Deiner Disziplin. Finde ich einfach...
  • Hintman:
    Servus, den Stundenchart habe ich dir ja bereits eingestellt, wie auch schon bemerkt von dir. Weiters: -...

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