Schritt 2: Die Analyse
Natürlich ist es unlogisch zu denken, das automatisch jedes Unternehmen im gleichen Sektor/Industrie und ähnlicher Marktkapitalisierung für das Pairtrading geeignet ist. Man muss mit weiteren Hilfsmethoden die Möglichkeiten analysieren um die “besten der besten” Paare zu finden. Mit “besten der besten” ist natürlich gemeint jene Aktienpaare zu finden, welche die größten Chancen haben ein Gewinntrade zu werden.
Ein Hilfsmittel aus der Mathematik ist die Korrelation. Mit der Hilfe der Korrelation kann man den historischen Kursverlauf zweier Aktien miteinander vergleichen.
Korrelation zeigt an wie eng die Beziehung eines Aktienpaares ist. Als Hilfsmittel genutzt kann man auf einen Blick erkennen ob Unternehmen in einer Beziehung zu einander stehen, oder vollkommen losgelöst von einander sich entwickeln.
Die Korrelation bewegt sich zwischen +1 und -1. Eine Korrelation von +1 bedeutet das sich beide Unternehmen vollkommen identisch bewegen. Eine Korrelation von -1 sagt das Gegenteil aus: Der Kursverlauf ist “gegenläufig”. Eine Korrelation von 0 zeigt von keiner Beziehung der analysierten Werte.
Für das Pairtrading ist folgende Annahme eine Basis des Handels:
Wenn sich zwei Aktien in der Vergangenheit sehr gleich entwickelt haben (sprich eine hohe Korrelation aufzeigen), so ist es nahe liegend das dieser Gleichlauf auch in der Zukunft erfolgen wird. Im Falle einer Divergenz dieser 2 Aktien wird der Pairtrader eine Rückkehr zur Normalität erwarten und sich entsprechend positionieren.
Im nächsten Blog wenden wir uns dann gleich dem nächsten Teil des Schrittes 2 zu: Die Mustererkennung.
Weitere Informationen auch auf www.Pairtrader.de. Trading-Ideen finden sich schon im Forum von www.Candletalk.de.
Freue mich auf eure Kommentare














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